Einfach zuhören – SPD organisiert Infoabende zum Flächrnnutzungsplan

Der Flächennutzungsplan ist ein Thema, dass die Eltviller Bürger bewegt. Wo soll in Zukunft gebaut werden – und wo nicht? Um Klarheit und Anregungen zu diesen Fragen zu bekommen, hat die SPD am 19.05 einen ersten Infoabend in Erbach durchgeführt. Michael Morvilius begrüßte die über 30 Interessierten und verdeutlichte, dass es beim Infoabend nicht darum geht die Meinung der SPD zu verkünden, sondern genau im Gegenteil: Die SPD möchte den Bürgern zuhören und Ideen für die dann anstehenden Entscheidungen sammeln.

Der Flächennutzungsplan ist ein Thema, dass die Eltviller Bürger bewegt. Wo soll in Zukunft gebaut werden – und wo nicht? Um Klarheit und Anregungen zu diesen Fragen zu bekommen, hat die SPD am 19.05 einen ersten Infoabend in Erbach durchgeführt. Michael Morvilius begrüßte die über 30 Interessierten und verdeutlichte, dass es beim Infoabend nicht darum geht die Meinung der SPD zu verkünden, sondern genau im Gegenteil: Die SPD möchte den Bürgern zuhören und Ideen für die dann anstehenden Entscheidungen sammeln.

„Seien sie neugierig, stellen sie Fragen und lasst uns gemeinsam über Ideen nachdenken“, so der Erbacher Ortsbezirksvorsitzende.

Kurz danach erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hannes, was ein Flächennutzungsplan genau ist, was dieser regelt und welche Abhängigkeiten es zum Regional- und Landesplan gibt. Hannes verdeutlichte zunächst den Rechtsrahmen, ging zurück in die Geschichte und verdeutlichte, warum es einen Flächennutzungsplan geben muss. Dabei war ihm wichtig, dass neue Baugebiete für Wohnungen und Gewerbe zwar den Kern der Diskussion ausmachen wird. Er erklärte jedoch auch, dass im Flächennutzungsplan eben auch Flächen definierbar sind, die einen bestimmten Schutzwert ausmachen, was wiederum eine Bebauung verhindert. Zudem plädierte Hannes für eine rheingauweite Beratung, beispielsweise über den Zweckverband.

„Eltville kann das Problem mangelnder Wohn- und Gewerbeflächen nicht im Alleingang lösen – alle anderen Kommunen auch nicht. Daher wäre es konsequent gemeinsam zu beraten“,so der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Fakt ist: Der Rheingau ist eine wachsende Region. Es besteht Siedlungsdruck und dazu braucht es Lösungen.“

Dann ging es um Erbach und die im Entwurf der Verwaltung vorgesehenen Flächen hinter der Bahnlinie bis zum neuen Sportplatz. Sehr schnell machten die anwesenden Erbacher auf das Erschließungsproblem aufmerksam. Wie soll der Verkehr über die Bahnlinie geleitet werden? Welche alternativen Anschlussmöglichkeiten gibt es sonst noch. Viele Ideen wurden aufgeworfen und diskutiert. Auch die Möglichkeit der Verdichtung im Ort war Thema.

„Klar muss eben auch sein, dass eine Verdichtung immer bedeutet, dass Grünflächen innerhalb des Ortes verschwinden“, meinte Michael Morvilius.

Zudem sind die meisten Flächen innerorts in privater Hand. Über Bebauungspläne und Vorgaben kann man zwar reden – eine wirkliche städtebauliche Entwicklung geht auf diesem Wege allerdings nur partiell. Verdichten oder Neuausweisen: Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.
In jedem Fall hat die SPD ihr Versprechen eingehalten. Ralf Bachmann notierte die Ideen, die dann in den Gremien der SPD beraten werden. Stadtrat Wilfried Koch informierte dabei noch über weitere Bürgerversammlungen, die dann von der Stadt organisiert werden.

Die zweite SPD-Infoveranstaltung ist am 22.05 ab 19:30 in der Hattenheimer Burg.

Die Bürgerinnen und Bürger der Eltviller Kernstadt sind am 6. Juni ins Weingut Markus Appel (Zur alte Schmiede) in der Wörthstraße 46 eingeladen. Ab 19:30 freut sich die SPD mit Ihnen über die Pläne für Eltville zu sprechen. Und auch hier gilt: Das Wort der Bürger zählt, für die SPD geht es in diesem Stadium zunächst um die eigene Meinungsbildung.

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